Vielen Dank für dein Interesse an meinem Buch. Nachfolgend findest du das vollständige Vorwort sowie ausgewählte Einblicke in die Welt der Straße der Wunder.

Das komplette Vorwort:
Herzlich willkommen auf den ersten Seiten dieses Buches und somit auf der Straße der Wunder, ein symbolischer Weg der Selbst- und Welterkenntnis.
Was die Wahl des Titels angeht, es könnte auch die Straße der Paradoxen heißen, denn das Sein ist ein unbeschreibliches Wunder und Paradoxon zugleich, aber das würde nicht so schön klingen.
Ein Paradoxon (griech. „para doxa“, entgegen der Erwartung, wörtlich: gegen die Meinung) kann auf der Ebene des Verstandes nicht verstanden werden, auch in Zeiten modernster Wissenschaft, gibt es da den einen Punkt, ab den es keine Antworten auf die Fragen mehr gibt, nur noch Glaube und Spekulation. Man sagt, Je mehr man weiß, desto deutlicher wird, dass man eigentlich gar nichts weiß, mit mehr Verständnis kommen auch ganz neue Fragen.
Das Leben mit all seinen Herausforderungen und Ablenkungen lässt uns das leicht vergessen, und warum sich Gedanken über etwas machen, wo es ohnehin keine Antworten gibt.
Um Erklärungen zu finden, um das Unvorstellbar zu beschreiben, das Unfassbare in Worte zu kleiden, entstanden Religionen und spirituelle Lehren. Denn in dem Wunder, der Ungewissheit und Unsicherheit des Daseins an sich, liegt zugleich auch Trost und Hoffnung, wenn man alle Religionen und Glaubenslehren miteinander vergleicht, dann finden wir erstaunliche Gemeinsamkeiten, einen roten Faden der alle Traditionen miteinander verbindet, die Großen und die Kleinen, die Bekannten und die weniger Bekannten.
Lassen Sie sich von der tiefgründigen Einleitung nicht abschrecken, dies ist keine klassische Esoterik oder Selbsthilfe-Literatur, es ist das Ergebnis meiner langjährigen Recherche und mittlerweile auch eigener Erfahrung, wobei Spiritualität im klassischen Sinne nie mein Zugang war, mich hat eher der Wunsch angetrieben, hinter die Dinge zu blicken und auch ungewohnte Sichtweisen zuzulassen.
Dieses Buch ist keine Sammlung von theoretischem Wissen, ich kann dem Leser versichern, dass es funktioniert, Moderne Spiritualität, wie ich sie hier darstelle, ist nicht nur ferne, theoretische Metaphysik, sie ist praktisch zugänglich und leicht erfahrbar, keine unrealistischen Heilsversprechen oder phantastische Esoterik, sondern die Symbiose von jahrhundertealten Lehren und moderner Wissenschaft wie der Quantenphysik, Psychologie und Neurobiologie. Denn erstaunlicherweise widerlegt die Wissenschaft spirituelle Lehren nicht, wie Skeptiker vielleicht vermuten würden, sie gibt ihnen einen nachvollziehbaren Hintergrund.
Manches mag als pseudowissenschaftlich gelten, doch dieses Wissen war bereits Wissenschaft, lange bevor man es so nannte. Wissenschaft folgt sehr strengen Regeln, und um diese Regeln aufzustellen, muss man sich auf einen gemeinsamen Rahmen einigen und dabei die große Unbekannte außen vor lassen, jene Variable, die das gesamte Experiment verändern könnte.
So gesehen bewegen wir uns mit dem hier vermittelten Wissen wieder auf wissenschaftlichem Boden, denn die Transformation des Geistes ist kein individuelles Wunder, sondern folgt erprobten Methoden, die Erfahrung lässt sich bei jedem Menschen wiederholen, wenn man ihm die richtigen Schlüssel an die Hand gibt, um sie selbst zu erleben.
Das in diesem Buch vermittelte Wissen ist die Essenz, der Hintergrund erfolgreicher Mindsets und Coachings, es kombiniert, was wirklich in der Lebensrealität funktioniert, ohne einschränkende Ideologien, oder sich dabei auf einzelne Lehren und Weltbilder zu fixieren.
Die Straße der Wunder ist der Weg zu geistiger Freiheit, inneren Frieden, Glück, Erfolg und darüber hinaus zu tiefstgehenden spirituellen Erkenntnissen, und „geheimen“ esoterischen Wissen, welche ich in den folgenden Kapiteln für Jedermann nachvollziehbar erklären werde.
Bewusstsein ist ein zentrales Thema des Buches, nicht im Sinne des umgangssprachlichen Selbstbewusstseins, darum wird es auch gehen, sondern mit der Bedeutung, sich seiner Selbst bewusst zu sein, echtes Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit entsteht, wenn man sicher in sich Selbst und der Welt ist, und das Bewusstsein dafür wird mit jeder Seite wachsen.
Die Fähigkeit den eigenen Geist zu beherrschen, ist wohl eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man in diesem irdischen Dasein lernen kann, daraus resultiert Selbstkontrolle und Selbstregulation, wirft man einen Blick auf die Weltlage und das aktuelle Zeitgeschehen, scheint der Großteil der Menschheit davon noch weit entfernt zu sein.
Was viele vielleicht nicht wissen, man meditiert nicht, weil es gerade trendy ist, weil man besonders spirituell wirken möchte, oder weil es einfach dazugehört. Auch ich wusste lange nicht, wie wichtig es wirklich ist, das versteht man wohl erst, wenn man es selbst erlebt hat. Dahinter steckt ein handfester, wissenschaftlich-technischer Grund, Meditation reguliert den Geist, sie zähmt die negativen, automatischen Aspekte des Unterbewusstseins.
Zur Veröffentlichung des Buches, befindet sich die Welt im Wandel, Krisen und tiefgreifende Veränderungen, gesellschaftlich und zivilisatorisch, ein guter Glaube und mentale Stabilität werden immer wichtiger, um gut und wohlbehalten durch diese Zeit zu kommen, das globale Geschehen und die Konsequenzen werden uns noch vor größeren mentalen Herausforderungen stellen.
Aber auch in schwierigen Phasen des Lebens, die geprägt sind von Krankheit, Leiden oder Hoffnungslosigkeit, zeigt es eine ganz neue, relativierende Perspektive, bietet versöhnliche Antworten und zeigt einen möglichen Ausweg, um diese zu überwinden.
Wer den Weg auf dieser metaphorischen Straße der Wunder geht, wird viel über sich und die Welt lernen, genug um das geistige Rüstzeug zu erhalten, um die Krisen zu meistern, und das ohne jahrelange spirituelle Praxis oder teuren Kursen.
Das Buch ist gewachsen, wie ich mit dem Projekt, das ursprüngliche, handschriftlich angefertigte Manuskript entsprach irgendwann nicht mehr meinem Wissens- und Erkenntnisstand, es hatte sich nichts grundlegendes geändert, aber es war in den zurückliegenden Monaten viel neue Recherche und Information dazu gekommen, und damit einhergehend der Wunsch, diese in den Text zu integrieren. Es handelt sich sozusagen um eine überarbeitete Version der Straße der Wunder, die einige Zeit in Anspruch genommen hat, aber jede Überarbeitung hat das Werk näher an das gebracht, was es sein sollte, kein schnelles Buch, sondern eines, das reifen musste.
Wie kommt man dazu ein derartiges Buch zu schreiben?
Es ist keines der Bücher, welches man mit Anfang Zwanzig schreibt, es braucht ein gewisses Maß an gelebter Erfahrung, an Höhen und Tiefen, die man selbst durchschritten hat, und auch kein Buch, das man auf die Schnelle lesen kann, ich weiß, wie das mit der Zeit ist, ich komme aktuell nur selten zum richtigen Bücher lesen, früher sah das anders aus, weshalb ich im Laufe der Zeit auch so einiges gelesen, gehört und gesehen habe, und dieses Wissen werde ich auf diesem Wege mit ihnen teilen. Früher brauchte es Bücher, um an Informationen zu gelangen, heute reichen Internet und YouTube, mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt. Der Vorteil liegt auf der Hand, eine schiere Masse an Wissen, zugänglich wie nie zuvor, darunter vieles, das noch vor wenigen Jahrzehnten verborgen geblieben wäre.
Hunderte Bücher habe ich gelesen, unzählige Stunden Videos geschaut, wann immer die Zeit dafür war, nebenbei Audioinhalte gehört, während ich anderen Tätigkeiten nachging, und immer wieder Informationen, Erkenntnisse und treffende Formulierungen notiert, die mein vorhandenes Wissen ergänzt haben und die in dieses Buch eingeflossen sind. Quellen gibt es heute mehr als genug, die eigentliche Kunst liegt darin, zu wissen, wo man suchen muss, und zu erkennen, welche Information wirklich von Wert und seriös ist. Unterscheidungsfähigkeit ist wichtig nicht nur bei der Informationsbeschaffung, auch was den eigenen Geist angeht.
Auch wenn heute oft die Muße für eine angemessene Recherche und ausgiebiges Lesen fehlt, möchte ich sie dennoch bitten, sich die Zeit für das Buch zu nehmen, denn es wurde in eine ganz besonderen Zeit geschrieben, mit einer ganz besonderen Kraft, und es gibt Bücher, die mehr sind, als nur eine Ansammlung von Seiten mit Text, die transformativ und bewusstseinserweiternd sein können.
Und ich bewerbe es ganz bewusst in diesem Vorwort ausführlich, denn ich will Ihr Unterbewusstsein von der Wertigkeit überzeugen, um so möglichst viele Seiten zu lesen, und es nicht gleich beiseite zu legen, denn Informationen die nicht unserem etablierten Weltbild entsprechen, werden in der Regel von Teilen des Geistes, die jenes schützen wollen, abgelehnt und ausgeblendet, was sogar einen handfesten neurobiologischen Hintergrund hat.
Die Unterscheidungsfähigkeit ist wichtig, nicht nur bei der Informationsbeschaffung, auch was den eigenen Geist angeht, die Gedankenmuster und Dynamiken die dem Unterbewusstsein entspringen, bestimmen oft mehr über unser Leben, Denken und Handeln, als uns bewusst ist, und nur wer sie erkennt, kann sie auch verändern.
Die Straße der Wunder ist sicherlich nicht das erste Buch dieser Art, in herausfordernden Zeiten wie diesen ist die Nachfrage nach Literatur, die mentalen Halt gibt und Orientierung bietet groß, aber selten vereint eines davon all diese notwendigen Themen miteinander.
Aber es ist viel mehr geworden als das, es stellt ein umfassendes Gesamtwerk dar, denn um vollständig zu verstehen, braucht man das gesamte Bild, die allumfassende Perspektive, die Defragmentierung des Wissens, wo die einzelne Aspekte im Gesamtkontext einen Sinn ergeben.
Einzeln und für sich genommen finden sich vielleicht noch logische Erklärungen, aber die schiere Masse an unerklärlichen, paranormalen Phänomenen, Rätseln und unbeantworteten Fragen, macht den Unterschied zwischen Zufall und System, zwischen Unwissenheit und Erkenntnis.
In Zeiten unterschiedlicher Weltbilder, vermeintlich unvereinbarer Ideologien, der Spaltung und dem zunehmenden Verlust einer gemeinsamen Grundlage, soll das Buch verbinden und die Gemeinsamkeiten aufzeigen, Brücken schlagen zwischen Wissenschaft und Spiritualität, zwischen Tradition und Moderne, zwischen dem, was wir zu wissen glauben, und dem, was wirklich ist.
Es wird Zeit, dass die Menschen wieder zu einer gemeinsamen Realität zurückfinden, und da wäre es natürlich wichtig, erst mal zu klären, was diese Realität eigentlich ist, und wie sie funktioniert. Was wir Wirklichkeit nennen, ist so viel mehr, als wie man uns in den Schulbüchern und an den Universitäten erklärt hat, und dass dies viel mehr als nur eine haltlose, spekulative Annahme ist, das werde ich ihnen auf der Straße der Wunder zeigen.
Dieses Buch wurde geschrieben, um Menschen zu erreichen, die auf der Suche nach Antworten, Unterstützung oder Hilfe sind, die ihren geistigen Horizont und ihr Bewusstsein erweitern wollen, aber auch für diejenigen, die bereits mit den Themen vertraut sind, wir werden besonders im zweiten Teil auch tief in den sogenannten Kaninchenbau der verborgenen Wirklichkeiten und Wahrheiten eintauchen. Und wenn das noch nicht ausreicht um sie neugierig gemacht zu haben, dann hier noch das beste Argument, weshalb sie dieses Buch kaufen und lesen sollten: Es kann all ihre Probleme lösen und ihnen viel Zeit und Geld sparen, nebenbei werden sie in die Geheimnisse des Universums eingeweiht, sie lernen zaubern und all diese phantastischen Dinge!
Das klingt verständlicherweise zunächst nach einem nicht haltbaren Marketingversprechen, aber was, wenn es doch mehr ist als das?
Als Motivation für die Lektüre kann ich einleitend nur noch sagen, es funktioniert, kein Wunder, keine Zauberei, der Schlüssel dazu liegt in Jedem selbst verborgen, er muss nur gefunden und freigelegt werden, und mit diesem Schlüssel öffnen sich die Tore zu einem Leben, das sich grundlegend anders anfühlt, klarer, freier, und mit einer Tiefe, die die meisten Menschen nie für möglich gehalten hätten. Die Straße der Wunder ist nicht nur interessant, die in dem Buch enthaltenen Informationen sind kein „nice to have“ Wissen, sie sind lebensverändernd, transformativ und den Horizont konsequent und radikal erweiternd. Die Coaching- und Persönlichkeitsentwicklungs- Branche macht meistens einen Fehler, sie stellt nicht das Gesamtbild dar, oft nur einen Teilaspekt, nicht den Hintergrund und die größeren Zusammenhänge, aber das Verständnis davon ermöglicht erst die erfolgreiche Umsetzung der Ratschläge.
Folgen Sie nun meinen Worten, beginnen wir nun gemeinsam die Reise auf der Straße der Wunder!
Kapitel 1: Worte
„Am Anfang war das Wort”, so heißt es. Und auch am Anfang dieser Reise steht das Wort. Bevor ich anfange, möchte ich kurz über das Wort, oder Worte generell, sprechen. Zunächst ist ein Wort ein Laut oder Schriftzeichen, das einem Ding, einer Handlung oder einem Konzept eine Bedeutung zuschreibt. Worte sind das Fundament der menschlichen Kommunikation, des Denkens und der Überlieferung von Wissen. Ohne Worte, keine Sprache, keine Bücher, keine Wissenschaft, keine Geschichte.
Aber Worte können nicht alles sagen über die Dinge, die sie bezeichnen. Sie können zu Missverständnissen in der Kommunikation führen, was wohl in der Natur und im Wesen des Wortes selbst begründet ist. Denn ein Wort hat keine feste, eindeutige Bedeutung. Es ist ein Symbol, ein Zeiger, und was es in uns auslöst, hängt immer von unserem eigenen Inneren ab, von unserer Geschichte, unseren Erfahrungen und unserer Wahrnehmung.(…)
Viele Worte, besonders im Bereich der Esoterik und der Religionen, sind mit teilweise irreführenden Bedeutungen verhaftet, die sich über viele Jahrhunderte entwickelt haben, oder die von den modernen Medien geprägt wurden, und die so von dem ablenken, was eigentlich gemeint ist, der Essenz dessen, was beschrieben wird. (…)
Kapitel 2: Das Gehirn und Gedanken
Jeder hat ein Gehirn, aber nur die Wenigsten wissen, wie man es richtig benutzt, oder wie es genau funktioniert. Das hört sich sehr provokant an, man könnte es auch harmloser formulieren: Wenn das Leben ein Spiel wäre, dann fehlt den Allermeisten eine brauchbare Anleitung, wie das Leben und sie selbst eigentlich funktionieren, das wissen, was man eigentlich bräuchte, wird für gewöhnlich nicht in Schulfächern unterrichtet. Wenn nicht schon ein grundlegendes Interesse an solchen Themen besteht, dann beschäftigt man sich erst damit, wenn der Geist Probleme macht. Mentale Verstimmungen, Burn Out, vorübergehende und klinische Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, die Krankheitsbilder die ein aus der Balance geratener Geist entwickeln kann sind vielfältig, und sie haben sich in den stressigen und unnatürlichen Zeiten zu regelrechten Volkskrankheiten entwickelt.
Viele davon ließen sich vermeiden, wenn die Menschen die Menschen die Struktur und Funktionsweise des Geistes besser verstehen würden, besonders die „problematischen“ Teile davon, welche für den Großteil der mentalen Irritationen und Störungen verantwortlich sind.
Im ersten Teil des Buches werden wir uns ausführlich damit beschäftigen, um den Geist richtig zu verstehen, werfen wir am besten einen Blick auf den Bereich, wo er physisch verortet ist, oder zu sein scheint, das menschliche Gehirn, ein Wunderwerk für sich, der Sitz der Wahrnehmung, des Bewusstseins und der Persönlichkeit, die Steuerzentrale des Körpers. (…)

Kapitel 3: Das Unterbewusstsein
(…) Auch hier lohnt es sich zunächst das Wort genau zu betrachten, Unterbewusstsein, unter dem Bewusstsein, der Teil des Geistes, wo Prozesse für uns unsichtbar und automatisch ablaufen.
Es ist der Sitz des Egos, der Persönlichkeitsstrukturen, und die Quelle der automatischen Gedanken(ströme), über die wir bereits gesprochen haben, und interessanterweise hat es keine direkte, feste physische Struktur, es ist mehr ein Konzept der Psychologie, ein Begriff der sich in der wissenschaftlichen und alltäglichen Welt etabliert hat, auch wenn seine genaue Definition je nach psychologischer Schule variiert.
Wir werden gleich die evolutionär biologischen Gründe für diese Automatismen und Mechaniken erkunden, aber kommen wir zuerst zu einer vielsagenden Metapher die sich anbietet:
Wenn wir das Gehirn mit einem Computer vergleichen, dann wäre das Unterbewusstsein so etwas wie ein riesiger Datenspeicher, ein Aufzeichnungsgerät gefüllt mit all den Informationen, Wahrnehmungen und Erfahrungen eines ganzen Lebens. Es arbeitet im Hintergrund wie ein Betriebssystem, meist ohne dass wir es bemerken, und steuert einen Großteil unserer Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen. (…)
(…) Unterscheidungsfähigkeit ist wichtig, den Wert/die Qualität von Informationen erkennen, unterscheiden von reiner Unterhaltung, falscher Information und gezielter Täuschung und Manipulation, ist eine Fähigkeit die in der heutigen Informationsflut wichtiger ist denn je.
Um die schiere Kapazität des Unterbewusstseins zu verstehen, hilft ein direkter Vergleich: Das bewusste Gehirn verarbeitet nach aktuellen wissenschaftlichen Schätzungen etwa 40 bis 50 Bits an Information pro Sekunde. Das klingt nach viel, bis man hört, dass das Unterbewusstsein gleichzeitig rund 11 Millionen Bits pro Sekunde verarbeitet.
Alles, was man wahrnimmt, Geräusche, Körperempfindungen, Temperatur, Gleichgewicht, Herzschlag, die Mimik des Gegenübers, läuft gleichzeitig durch das System, ohne dass man davon bewusst etwas mitbekommt. Das Unterbewusstsein ist immer hellwach. (…)
Kapitel 4: Das Ego
(…)EGO. Der Begriff ist umgangssprachlich bekannt und fester Bestandteil unser alltäglichen Sprache: Jemand hat ein „großes oder kleines Ego“, jemand „verhält sich egoistisch“, so weit, so vertraut. Doch was steckt wirklich dahinter?
In der Psychoanalyse und auch in spirituellen Lehren ist damit keine Verhaltensweise, oder das Ausmaß davon gemeint, sondern das Ich, die Persönlichkeit.
Doch was ist dieses Ich eigentlich? Was macht unseren Charakter und unsere Persönlichkeit aus, und ist das, was wir für unser Selbst halten, wirklich das, was wir sind?
Die Definition des Egos variiert je nach psychologischer Schule und spiritueller Tradition, bleibt jedoch stets eng mit Bewusstsein, Identität und Selbstwahrnehmung verbunden. (…)
(…) Und aus diesen Rollen heraus erzählt es sich gerne Geschichten, Geschichten voller Angst und Drama, weit weg vom gegenwärtigen Moment. Das Ego ist auch die lauteste der inneren Stimmen, immer präsent, immer kommentierend, immer bewertend.
Eine der hartnäckigsten Erscheinungsformen des Egos ist diese innere Stimme, die manche Psychologen den „inneren Kritiker“ nennen. Es ist jene Stimme, die ständig kommentiert, bewertet, vergleicht und verurteilt, und sich dabei besonders auf eine Person spezialisiert hat: uns selbst.
„Das hast du wieder falsch gemacht.“, „So wie du bist, bist du nicht gut genug.“, „Andere schaffen das viel leichter.“…Diese inneren Sätze sind vertrauter als viele es zugeben würden, und sie laufen, gekoppelt an die Wahrnehmung, wie ein Programm auf Autopilot, das Ego sieht die Welt und die Menschen durch die Brille seiner Konditionierung, und bewertet demgemäß.
Was dabei interessant ist: Dieser innere Kritiker glaubt dabei schützend zu wirken. Er will verhindern, dass man scheitert, sich lächerlich macht oder abgelehnt wird. Er ist, in seiner verzerrten Logik, ein Schutzmechanismus um sich vor bestehenden Trauma zu schützen, nur dass er so beschäftigt damit ist, permanent Gefahren zu suchen, dass er vergisst, dabei irgendwann auch Ruhe zu geben. Wie wir im vorangegangenen Kapitel erfahren haben, ist dieser Mechanismus keine mentale Paranoia, gewisse Teile des Geistes machen dies instinktiv und automatisch, neurobiologisch bedingt durch den urzeitlichen Teil des Gehirns. (…)
Kapitel 5: Der vollständige Weg zur inneren Freiheit
(…) Und ich möchte noch mal betonen, es ist kein theoretisches Wissen, was möglicherweise für den ein oder anderen funktionieren könnte, es funktioniert wirklich, für Jeden, das sage ich aus eigener Erfahrung, aber auch nach Auswertung von unzähligen Erfahrungsberichten und einer umfangreichen Recherche im Bereich der Psychologie, Neurowissenschaft und anderen beteiligten Disziplinen. Die sogenannte Tiefen oder spirituelle Psychologie. Wir werden aber auch zum gegebenen Zeitpunkt spirituelle Aspekte berücksichtigen, damit sich ein ganzheitliches Bild ergibt.
Denn wir haben kein finales Verständnis der Existenz, des Seins an sich, was wir haben, ist ein Punkt, an dem die Erklärungen und antworten der Wissenschaft enden, wo es nur noch Vermutungen und Spekulation gibt. Religionen entstanden um Erklärungen für das Unbegreifliche und Unbeschreibliche zu finden, das Paradoxon des Seins. Aus diesem Unverständnis ergibt sich ein existenzielles Dilemma, was nur verdrängt und von unserem alltäglichen Leben überschattet wird, grundsätzlich könnte man sagen, wir wissen weder wo wir eigentlich herkommen, noch was das alles hier soll… (…)
(…) Wir werden im zweiten Teil noch mal darüber sprechen, aber grundsätzlich kann man sagen Krisen und Phasen der Negativität sind ein evolutionäres Prinzip, ein natürlicher Rhythmus des Seins, eine Notwendigkeit damit Entwicklung nicht stagniert, denn Druck erzeugt Bewegung und Veränderung.
Schlechte Zeiten und große persönliche wie historische Krisen gehören zum Leben dazu, sie sind Teil natürlicher Zyklen und Rhythmen des Lebens, wichtig ist zu wissen, sie kommen und gehen wieder, wie dunkle Wolken die vorüberziehen, nachdem sie abgeregnet haben oder es gewittert hat. Auf die Finsternis der Nacht folgt der nächste Morgen, auf Regen folgt unweigerlich Sonnenschein, wenn das Tal durchschritten wurde, muss es unweigerlich irgendwann aufwärts gehen.
Hoffnungsvolle Phrasen, die alle die gleiche Wahrheit beschreiben: Selbst die schlimmsten Zeiten gehen vorbei, persönlich und global, und dann kommen wieder bessere. Auch wenn man das in den dunkelsten Stunden nicht hören und verstehen will, es ist ein Naturgesetz, der natürliche Rhythmus des Lebens und Universums. Eine Krise wird so auch immer zur Chance für Veränderung und Wachstum, zur Verbesserung und Heilung. Ohne Krisen, wenn immer alles gut wäre, gäbe es keinen Grund zur Weiterentwicklung, was Stillstand und Stagnation bedeutet. Stillstand führt irgendwann zu Rückschritt und schließlich zum Zerfall.
Somit ist die Krise, die Zeit außergewöhnlicher Anhäufung von Negativität, eine Notwendigkeit zum Wachstum, persönlich und für die Welt. Alte Strukturen brechen auf, neue entstehen, das ist der Takt des Lebens.
Die Einstellung dazu ist ausschlaggebend dafür, wie man diese oft zyklischen Tiefpunkte erlebt: Ob man die Widrigkeiten als Notwendigkeit zum Wachstum und als Chance wahrnimmt, oder ob man das Geschehen als vollständige Katastrophe erlebt, gelähmt und handlungsunfähig verbleibt. (…)
(…) Egal was man betrachtet oder bewertet, Objekte, Sachverhalte, Ereignisse, Menschen oder Probleme: die Perspektive ist entscheidend für den Unterschied in der Wahrnehmung. Es kann oft helfen, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, um objektiver zu bewerten oder ein Problem zu lösen. Denn die Realität verändert sich durch die Art der Betrachtung: Aus einer anderen Perspektive wird das Problem vielleicht gar nicht mehr so groß, oder es findet sich eine Lösungsmöglichkeit, die aus der bisherigen Sichtweise nicht erkennbar war, nun aber offensichtlich wird. Von ganz oben, aus der Adlerperspektive, wirken alle Sorgen und Probleme ganz klein. Von dort aus sieht man die Verbindungen, Zusammenhänge und das Gesamtbild, oder zumindest einen weitaus größeren Ausschnitt davon. (…)
(…) „Fürchte dich nicht“ ist übrigens der Satz, der in der Bibel am häufigsten wiederholt wird, nicht ohne tiefere Bedeutung. Ängste aufzulösen, durch geistige Achtsamkeit und Bewusstsein, kann eine ganz neue und ungeahnte Lebensqualität bieten.
Es sind besonders Situationen in der nahen oder fernen Zukunft, umrankt von Vermutungen und Spekulationen des Egos und des Verstandes, die uns Kopfzerbrechen, schlaflose Nächte und Unbehagen bereiten. Auch hier gibt es weise Sprichwörter, die das Dilemma beschreiben und gleichzeitig einen Ausweg andeuten: „Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird“ und „Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt, beide Redewendungen verweisen auf die Fehlbarkeit der Gedanken und darauf, dass wir oft vollkommen falsche Annahmen und Vorstellungen davon haben, wie Situationen oder Ereignisse sein werden. (…)
(…) Verschiedene Glaubens-Narrative waren immer schon Teil der Menschheitsgeschichte, und mit fortschreitender Entwicklung werden auch Neue, an sie spirituelle Evolution angepasste, entstehen, Erklär Modelle der Realität waren immer schon sehr gefragt. Und Glaube kann das Erfahren der Realität maßgeblich beeinflussen, ein großer Teil den Menschen lebt seit Jahrhunderten in Erklärungen der Wirklichkeit, die in alten Schriften beschrieben und von großen Systemen instrumentalisiert wurden. Glaube kann die Realität kontrollieren, auch der rationale Glaube an die Wissenschaft und (das Sichtbare) allein ist eine Glaubensform, wie wir bereits besprochen hatten, die auf gewisse Weise ein kontrollierendes und einschränkendes Narrativ darstellt.
Glaube hat verschiedene Ebenen, Aspekte und wirkende Prinzipien, die unsere Wahrnehmung und das Erleben unserer Realität beeinflussen. Die religiöse und theologische Ebene werden wir im zweiten Teil des Buches erkunden, wo sich dann der Kreis zwischen dem Innen und Außen schließt, und die Wechselwirkungen und Zusammenhänge deutlich werden, und das Ganze sogar sehr wissenschaftlich, gestützt von den neuesten Erkenntnissen der Quantenphysik. (…)
(…) Wissen ist etwas anderes als Glaube, wer etwas weiß, braucht nicht zu glauben. Daher ist das richtige Wissen eine weitere wichtige Säule für ein stabiles geistiges Gebäude. Wissen ist jederzeit erweiterbar, und es ist keine Schande, nicht alles zu wissen. Die demütige Geisteshaltung, dass man eigentlich nichts weiß, kann nicht schaden: Sie hält einen offen und empfänglich für neues Wissen und Erkenntnis. Man muss auch nicht alles wissen, um als Mensch in dieser Gesellschaft und Welt zu funktionieren, aber mehr zu wissen, über sich und die Welt, bedeutet auch mehr Möglichkeiten, mehr Verständnis und Überblick zu haben. (…)
(…) Wenn man über den Tellerrand der offiziell anerkannten Wahrheiten hinausblickt, wenn man sich ernsthaft und unvoreingenommen mit den Themen beschäftigt, die Zusammenhänge und Quellen recherchiert, dann wird relativ schnell deutlich:
Die Welt ist nicht exakt so wie wir in der Schule gelernt haben, oder wie sie uns in den Nachrichten verkauft wird. Da ist noch viel mehr, Wirklichkeit geht weiter und tiefer. (…)
(…) Durch Übung und Disziplin können auch weniger Talent oder physische Nachteile ausgeglichen werden, Übung macht den Meister ist ein weiser Spruch, der sich auf alle möglichen Lebensbereiche übertragen lässt, die werden kein guter Maler werden, wenn sie nicht geübt haben zu malen, kein guter Koch, wenn sie nicht geübt haben zu kochen, und so weiter.
Es ist das Mindset, die Einstellung, die Geisteshaltung, die den Unterschied macht, das Mentale ist die Voraussetzung für das Gelingen des Physischen, das sieht man besonders gut im Profisport an den erfolgreichen Einzelspielern und Mannschaften, aber auch an den weniger erfolgreichen, oder an den erfolgreichen und starken Mannschaften, die dann plötzlich aus unerklärlichen Gründen einen drastischen Leistungsabfall haben. (…)
(…) Zu viel Stress kann körperlich und geistig krank machen, der Begriff „Burn Out“ ist mittlerweile in der Umgangssprache etabliert, und zusammen mit anderen mentalen Erkrankungen auf dem Vormarsch und dem besten Wege zu einer sogenannten Volkskrankheit zu werden. Kein Wunder, Stress lässt sich in der modernen Gesellschaft kaum vermeiden, die täglichen Aufgaben wollen bewältigt, Probleme gelöst werden, diverse Verpflichtungen und Herausforderungen, beruflich und sozial, beschäftigen uns tagein, tagaus. Manchmal kann Vieles zusammenkommen, so dass man von allem überfordert ist und das Gefühl aufkommt, unter Druck zu stehen oder die Dinge nicht bewältigen zu können. Stress ist in der modernen, hektischen Leistungsgesellschaft völlig normal und irgendwo auch Teil des Lebens, ganz entscheidend aber ist, wie man damit umgeht, und sich nicht mehr als nötig stressen lässt. Und dazu tendieren wir Menschen leider, Stressreaktionen lassen sich aufgrund der nun bekannten Natur und Struktur des Geistes nur unschwer vermeiden.
Wissenschaftlich betrachtet wird im Gehirn das „Stresshormon“ Cortisol ausgeschüttet, geschieht dies über zu oft über einen längeren Zeitraum, dann wird es gefährlich, der Körper verbleibt in einem permanenten Alarmzustand, der eigentlich nur für kurze, akute Bedrohungen gedacht war. (…)
(…) Sprechen wir nun noch mal ausführlicher über Meditation, die Anleitung dazu finden sie am Ende des Kapitels, wir wollen uns erst mal noch weiter zu dem Thema schlau machen.
Richtig durchgeführte Meditation reinigt das Unterbewusstsein, unterbricht den ständigen Strom der Gedanken und kann einen geistigen Reset durchführen, was zu mehr Ruhe, Klarheit, Inspiration und Intuition führt. Versuchen sie einmal, nicht zu denken, keinen einzigen Gedanken, so lange wie möglich, Sie werden sehen, wie schwer das anfangs ist, auch nur für kurze Zeit. Wenn man nichts denkt, kann man aus diesem Zustand der geistigen Präsenz die automatischen Gedanken beobachten, die plötzlich wie aus dem Nichts auftauchen, vollkommen flüchtige und unbewusste Gedanken, was morgen zu tun ist, was einzukaufen ist, was man gleich machen will, ohne dass man bewusst daran gedacht hätte. Einfach so, obwohl man eigentlich gar nichts denken wollte.
Erst seit wenigen Jahrzehnten haben die spirituellen Praktiken der ostasiatischen Glaubenslehren in der westlichen Welt eine gewisse Bekanntheit und Popularität erlangt, interessanterweise galten sie jahrhundertelang, unter der spirituellen Vorherrschaft und Dominanz der katholischen Kirche, als mystische und okkulte Geheimlehren. (…)
(…) Die Künstliche Intelligenz ist kein technischer Trend der kommt und wieder geht, es ist ein evolutionärer Prozess der unser Leben in fast allen Bereichen ändern wird, KI in den verschiedensten Formen wird fester Bestandteil des Alltags werden und unsere Zukunft als Menschheit mitprägen. Man könnte unsere Zeitepoche auch als die digitale Revolution bezeichnen, die Auswirkungen dürften nicht weniger weitreichend sein als die der Industriellen Revolution damals. Derartige globale Umwälzungen, bergen Chancen, aber auch Gefahren, Kommen wir zuerst zu den Vorteilen der künstlichen Intelligenz:
Unser Leben wird in vielen Bereichen erleichtert, die KI kann Aufgaben und Prozesse übernehmen, und uns so entlasten, es bleibt mehr Zeit für andere Dinge, nebenbei erhält KI durch die gleichzeitige Weiterentwicklung der Robotik eine physische Komponente, die sie vielseitig einsetzbar macht. (…)
(…) Einige wenige Ergänzungen und kurze Abschnitte mit wissenschaftlichen Informationen wurden mit KI erzeugt, ansonsten ist dieses Werk meiner Feder und meinem Geiste entsprungen. Es keine intellektuelle Herausforderung einen solchen Abschnitt umzuschreiben, aber zeitintensiv, der in diesem Buch beschriebene globale Wandel wartet nicht darauf, bis das vollständig geschehen ist, Menschen brauchen jetzt schon Hilfe und Zugang zu diesem Wissen. Und die Straße der Wunder wurde in erster Linie geschrieben um zu helfen, aufzuklären und Informationen bereit zu stellen, nicht um den Anspruch zu erheben, ein literarisches oder poetisches Meisterwerk geschaffen zu haben. Wer beispielsweise ein Youtube Video wegen einer KI Stimme sofort abbricht, dem können wertvolle Informationen entgehen, oft ist der Inhalt wichtiger als die Form…
Ich will mich selbstverständlich nicht anmaßen, dass ich der Erfinder all dieser hier besprochenen Konzepte bin, aber ich habe die Informationen zusammengetragen, und durch meine eigenen Erfahrungen kann ich bestätigen dass sie funktionieren. (…)
